Frisch gewaschen ist (noch) nicht halb gewonnen (Clubabend vom 2. Mai 2012)

Eigentlich waren heute 2 Themen vorgesehen: Einerseits eine erste Fotosession (mehrheitlich zum Thema “frisch gewaschen”) und auch der Wunsch, eine Person zu finden, welche mit Freude, Elan, Begeisterungsfähigkeit, Wissen und Erfahrung, Vernetzung und nicht zuletzt auch genügend verfügbarer Zeit und Energie die angedachte nächstjährige Ausstellung “frisch gewaschen” zusammen mit anderen helfenden Clubmitgliedern organisieren würde. Gefunden haben wir niemanden – zumindest nicht am heutigen Abend. Da werden wir wohl nochmals nachdenken müssen ob – und wenn ja wie und wann – das Projekt stattfinden kann.

Erfreulicher jedenfalls waren die Fotos der 7 Anwesenden. Die meisten Bilder von Daniel, Thomas W., Stephan, Patrick, Giuseppe und Heinz und auch Hans Ruedi widmeten sich – teilweise auch mehr im Sinne von “das wäre eine Idee” – dem Thema. Daneben hatten jedoch noch andere Intentionen Platz, so zum Beispiel die Bilder aus dem Fenster eines Busses auf der Fahrt vom städtischen Marrakesch durch die immer kargere Landschaft ausserhalb (alle im gleichen Stil betreffend Form und Farbe) oder das Zusammenspiel von Farbe, Form und Mathematik bei Bildern aus dem Technorama in Winterthur. Frisch gewaschen hingegen Bilder aus dem Verzascatal, vom Berner Oberland, von Basel und Umgebung, je nach Autor auch mit starken, an moderne Comic Strips erinnernden Momenten. Der fotomässig gelungene Abend fand seinen Abschluss wie oft im nahe gelegenen Restaurant Aeschenplatz.

(Stephan)

Fotoausstellung “frisch gewaschen” (Clubabend vom 18. April 2012)

Frisch gewaschen – so das Thema für unser grosses Clubprojekt – eine Fotoausstellung, welche von uns geplant und durchgeführt im Laufe des nächsten Jahres stattfinden soll.

Ivan führte uns durch die verschiedenen Aspekte eines solchen Anlasses, ergänzt mit den Erfahrungen von Hans Ruedi und weiteren schon mit der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen erfahrenen Clubmitgliedern. Es braucht vor allem einmal – neben einem grundsätzlichen Interesse für dieses Projekt – geeignete Bilder, und zwar nicht wenige (so als Idee mal 10 Bilder pro Mitglied). Dann braucht es konkrete Vorstellungen bezüglich Präsentation, soll es doch etwas Besonderes werden, etwas Kreatives, etwas Spannendes, etwas Herausforderndes und eben Faszinierendes – kurz – eine “frisch gewaschene”, leuchtende, strahlende Präsentation. Dann aber auch Ideen zu Themen wie Sponsoren für die Raummiete, Kontakt mit Anbietern von geeigneten Räumlichkeiten, Präsenz während der Ausstellung, Werbung uam. Für die Planung und konkrete Durchführung brauchen wir eine kleine Gruppe – welche natürlich durchaus auch auf die Mitarbeit von uns allen Clubmitgliedern zählen darf. Und diese kleine Arbeitsgemeinschaft, welche in ihrer Gesamtheit möglichst viel Erfahrung mit den verschiedenen Themen aufweisen sollte, die muss nun gefunden werden.

Dann treffen wir uns zum nächsten Clubabend, mit Fotos zur Inspiration und zum Entwickeln der präziseren Vorstellungen und zum Finden der thematisch besonders angesprochenen Clubmitglieder für diese Arbeitsgruppe. Die Erinnerung an die zum Abschluss ausgelegten EFFVAS-Wettbewerb-Papierbilder begleitete uns dann in den Abend hinein.

(Stephan)

Fotos im Internet präsentieren (Clubabend vom 21. März)

Ivan zeigte – unter aktiver Teilnahme der elf Teilnehmenden (darunter zwei Interessierten an unserem Fotoclub) – verschiedene Möglichkeiten auf, wie die eigenen Fotos einem grossen Publikum gezeigt werden können. Damit wir auch real mit dem Internet in Verbindung treten konnten, fand der Abend in den Räumlichkeiten der Fachhochschule FHNW im Peter Merian-Gebäude statt. Ivan zeigte uns drei Möglichkeiten zur Teilnahme. 1: Wir benutzen Dienste wie z.B. flickr.comphotocommunity.de,picasa.com oder facebook zum “photo sharing”. Mit diesen (und noch weiteren) Diensten ist es relativ einfach, eine potentiell sehr zahlreiche Hinguckerzahl zu erreichen – flickr gibt z.B. an, dass es weltweit 40 Mio. registrierte Nutzer gibt. Etwas anspruchsvoller wird es, wenn eine 2: eigene Webseite (ohne Domain) aufgebaut wird, mit tumblr.com z.B. ist es jedoch immer noch nicht allzu kompliziert, eine auch ästhetisch ansprechende Seite zu gestalten. Und dann die 3: eigene Webseite (mit Domain) wie z.B. unsere Fotoclub-Webseite. Unsere baut z.B. auf wordpress.org auf – einer open source-websoftware. Und dann gibt es professionelle Anbieter (z.B. cyon in Basel) welche gar nicht alle Welt kosten und eben auch einen persönlichen Service anbieten. Der Tipp von Ivan für Neueinsteiger ist, zuerst bei einem der Dienste anzufangen und dann nach Lust und Bedarf allenfalls bis zur eigenen Webseite zu gelangen.

Dieser etwas aussergewöhnliche Abend – für ältere Mitglieder wohl mit vielen Informationen zu unbekannten “Welten”, für die bereits geübten “User” mit dem einen oder anderen etwas anderen Aspekt – endete ebenso etwas ungewöhnlich, nämlich im Restaurant Bundesbahn – gleich auf der anderen Seite der Geleise. Besten Dank an Ivan für diesen engagierten Abend.

(Stephan)

Clubabend vom 7. März 2012

Heinz zeigte uns (13 Mitgliedern und 4 Interessenten) seine Werke via Laptop und Beamer, erstellt mit dem Programm m-objects: hier mit 3 Bild- und 3 Tonspuren. Die Tonbildreise führte durch die 2011 von Heinz gemachten Fotos am Rhein, nach Pratteln, in den Frühling im Tessin bei Stabio und auf die Brissago-Inseln. Jeweils mit musikalischer Untermalung und verschiedenen Anordnungen der Bilder – zum Beispiel bleibt ein Bild links über längere Zeit so quasi als Titel stehen, während im rechten Teil die Fotos abgespielt werden. Weitere Eindrücke, z.B. von unserem Fotoclubweekend in Heidelberg und von der Harz-Dampfbahn. Letztere in 2 Varianten, einmal nur mit Bildern von Heinz, dann noch die Version mit Videoaufnahmen seines Kollegen – wobei uns eher die reine Bild-Musik-Variante ansprach. Mit dem Video kommt fast zu viel Bewegung in die Präsentation.  Eindrücke dann aus dem Tessin: vom Monte Generoso, der Mario Botta Kirche auf dem Monte Tamaro, und dem stillgelegten Marmor-Steinbruch in Arzo. Eine Bild/Ton-Frequenz vom Dom zu Mailand. Witzig dann ein Bluesstück, im Takt bebildert. Einige Eindrücke von der Herbstmäss und der Basler  Fasnacht rundeten den Abend ab, mit einem grossen Merci für Heinz. Der inoffizielle Ausklang dann – wie eigentlich immer – im Restaurant Aeschenplatz.

(Stephan)

Resultate Portfolio- und Tableaux-Wettbewerb

Am 25. Februar 2012 fand die Jurierung der Portfolio-Arbeiten und Tableaux in Olten statt.

Hier die Resultate:

Rangliste Portfolio

Rangliste Tableaux

Toll! Alex konnte beim Portfolio-Wettbewerb eine Bronzemedaille einheimsen und Sabine beim Tableaux-Wettbewerb. Gute Resultate erzielten aber auch Marguerite, Giuseppe und Berthold. Ganz herzliche Gratulation!

Clubabend vom 15. Februar 2012

6 Mitglieder liessen die Bilder vom EFFVAS-Wettbewerb 2011 mit dem Pflichtthema “Blaue Stunde” und dem freien Thema auf sich wirken, begleitet von Alex (mit seiner grossen Erfahrung in Wettbewerbsfragen) und Ivan. Eingeteilt sind die Fotos in “digital, sw-Papier, Farbe-Papier und juriert dann jeweils in die Leistungsklasse sehr gut (1) bis bescheiden (5) von den insgesamt 3 Juroren. Auffallend auch hier, dass unser Eindruck von den gezeigten Bildern nicht unbedingt mit der schlussendlichen Einteilung der Juroren übereinstimmte. Der Geschmack ist halt auch hier recht unterschiedlich. Unter “blaue Stunde” lässt sich  ziemlich viel verstehen und hinein interpretieren.

Hier noch der Tipp von Alex für gute Resultate in einem Wettbewerb – wo doch ziemlich viele Bilder ziemlich ähnlich aussehen: 1. Möglichkeit: Das absolute Knallerbild bringen 2. Möglichkeit: Ein ausgefallenes Photo und 3. ein Bild, das zu Diskussionen Anlass gibt. Nach rund 2 Stunden Bildern – mit recht vielen Sonnenuntergangsstimmungen am Wasser – hier die Zusammenfassung und ein Grund um etwas stolz zu sein: die Fotos unserer Klubmitglieder waren absolut überdurchschnittlich und zum Teil schlicht hervorragend. Eine herzliche Gratulation für die gezeigten Arbeiten.

(Stephan)

Clubabend vom 18. Januar 2012

Ein Bücherabend der besonderen Art

15 Clubmitglieder inkl. zweier Gäste liessen es sich nicht nehmen, sich gegenseitig ein Lieblingsbuch zum weiten Thema der Photographie vorzustellen. Zuerst jedoch stellten wir noch die provisorische Fassung unseres Beitrages für den Photo-Münsingen-Wettbewerb zusammen. Wir sind natürlich gespannt, wie unser gemeinsamer Beitrag dann bei der Jury und beim Publikum ankommen wird. Die Photobücher zeigen die Bandbreite der Interessen unserer Clubmitglieder auf spannende Weise – siehe auch die von Ivan photographierten Einbände. Jede und jeder von uns stellte sein oder auch seine mitgebrachten Bücher mit ein paar Worten vor, anschliessend wurden die vorgestellten Bücher noch individuell genauer angeguckt. Beispiele: Ein eigenes Projekt war das Schwarz-weiss-Album einer Bahnreise durch den Schweizer Jura – praktisch ohne Worte liess der Autor seine Bilder sprechen – von einzelnen Reisenden über Bahnhofimpressionen bis zu Ausblicken auf die vorüberziehende Juralandschaft. Wie mathematische Formeln dargestellt werden können und deren Ähnlichkeit mit real in der Natur vorkommenden Strukturen als ein Thema. Inspirationen zur möglichen Darstellung von Dingen und Orten, die vielfältigen Möglichkeiten von Makrophotos mit dem bestimmten “Etwas”, über 101 oder auch 100 Tipps für Aufnahmen jenseits des blossen Knipsens, Basis und erweiterte Kenntnisse in (digitaler) Photographie von verschiedenen Autoren bis zum Umgang mit Schwarz-weiss-Photos in Theorie und Praxis. Jedoch kamen auch bekannte und weniger bekannte Photographen zu Wort bzw. Bild, von den japanischen Bergen über die Insel der Götter (der Schweizer Gotthard Schuh 1939 in Java, Sumatra und Bali) bis zum Street Photographer Vivian Maier. Die Bilder einer Frau (vor allem aus Chicago), welche in den 50-er bis 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts viele Photos machte – diese z.T. wohl aus Geldmangel teilweise im Negativstatus beliess und erst jetzt sich fast zufällig zeigt, welch ausdruckskräftiges Talent da praktisch unerkannt lebte. Eindrückliche Eindrücke aus Deutschland kontrastieren mit den witzigen Bildern von griechischen Büsis des geduldigen Photographen wie im Buch “Katzensprung” gezeigt. Wer noch Lust auf eine gruselige Stimmung hatte, der konnte sich auf die “Geistersuche” machen – deutlich weniger düster dann die vergänglichen Werke in “naturschauspiel” – welches die Erinnerungen an unseren letzten Filmabend mit Rivers and Tides weckte.
Der anregende Clubabend verging wie im Fluge und konnte dann im nahen Restaurant Aeschenplatz noch ausklingen. Die Idee von Sabine, zum 2. Mal durchgeführt und dank uns allen ein wirklich sicht-erweiternder Genuss.

(Stephan)

Die Cover der vorgestellten Bücher:

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“Weihnachts”essen vom 13. Januar 2012

Nachdem wir letztes Jahr vor Weihnachten etwas Terminschwierigkeiten hatten, haben wir unser Weihnachtsessen kurzerhand aufs neue Jahr verschoben. Scheint eine gute Idee gewesen zu sein: Selten waren wir eine solch grosse Gruppe. Sehr schön war auch, dass einige Mitglieder von ihren Partnerinnen begleitet wurden.

Wir trafen uns im “La Tavola” im Gundeli: Ein kleines, schmuckes Restaurant, das Wert auf eine frische Küche mit möglichst hausgemachten Speisen legt. Und so wurden wir auch nicht enttäuscht! Wir mussten zwar etwas länger aufs Essen warten, dafür bekamen wir es alle gleichzeitig. Eine stolze Leistung bei siebzehn Menüs!

So liessen wir uns rundum verwöhnen bis das Restaurant schloss. Ein wunderbarer Abend!

(Ivan)

Clubabend vom 4. Januar 2012

Das neue Clubjahr startete am 4. Januar mit einem weiteren Vorbereitungstreffen für den Wettbewerb Photo Münsingen 2012. Das Thema “Schweiz” eröffnet viele Gestaltungsmöglichkeiten und als Schweizer und Fastschweizer sind wir ja auch alle direkt an der Quelle geeigneter Fotos. Wir definierten im vergangenen Jahr einen Fokus und hatten dann viele Wochen Zeit, Fotos dafür zusammenzutragen.
Heute waren wir zu neunt und ganz gespannt auf das Ergebnis unserer Vorarbeiten. Wir begutachteten älteres Material aber auch viele schöne neue Fotos. Dies war zwar spannend und interessant, aber ….. wir beschlossen dann um “fünf vor zwölf” unser gewähltes Unterthema doch noch mal umzuwerfen. Das neue Thema ist jetzt …. nein, das wird noch nicht verraten. Wir sind aber wieder zuversichtlich und verabreden, am Samstag in einer kleineren Gruppe noch mal auf Fotojagd zu gehen und in unseren Archiven zu stöbern.
Mit neuen Ideen beschliessen wir den offiziellen Teil und diskutieren im Restaurant Aeschenplatz bei Bier und Burger weiter über Fotografie und den Rest der Welt.
(Peter)

Clubabend vom 7. Dezember 2011

Zum Jahresabschluss ein Filmabend: Der 1963 geborene Regisseur Thomas Riedelsheimer drehte im Jahr 2001 einen Film über den Künstler Andy Goldsworthy mit dem magischen Titel “Rivers and Tides”. Er begleitet den Künstler und damit dessen Kunstwerke unter anderem in den Norden Kanadas, in sein Zuhause in Schottland, in die USA und nach Südfrankreich. Eindrücklich wie dessen Kunstwerk entsteht und wieder vergeht und letztlich das Werk in der Veränderung besteht. Ob es um ein Kunstobjekt aus gefundenen Holzteilen geht, um einen Steinwächter im Spannungsfeld zwischen Flusslauf und Meeres-Gezeitenflut oder um die rotfärbenden Mäander eines gemahlenen Steines im fliessenden Wasser eines Baches – was bleibt ist der Satz des Künstlers “was unter der Oberfläche liegt, beeinflusst die Oberfläche”. Ein Satz zum darüber nachzudenken – ein Film, der dazu einlädt, und dies ohne Show und Tamtam aber wirklich “bewegend” – nicht nur während der eineinhalb Stunden Filmdauer.

Ein grosses Merci an Ivan und Sabine für die Idee und ihre Begeisterung, uns diesen Künstler zu zeigen – in einem schlichten und umso eindrücklicheren Film.

(Stephan)